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Napoleon sagte von ihnen: Ils sont nécessaires pour appuyer la
cavalerie légère à l'avant-garde, à l'arrière-garde et sur les ailes
d'une armée. Une division de 2000 dragons qui se porté rapidement sur un
point avec 1500 chevaux de cavalerie légère, peut mettre pied à terre
pour y défendre un pont, la tête d'un défilé, une hauteur et attendre
l'arrivée de l'infanterie [54]
Der Kaiser hatte also die Rolle der Dragoner genau definiert. Er sah es
darum nicht gerne, daß seine Generäle sie zu Fuß marschieren ließen.
Diese Tatsache aber hätte Pierre Wagener, wie wir noch sehen werden, zu
Beginn des Feldzuges fast zum Verhängnis werden können.
Im August 1805 hatte Napoleon seine Armee an der französischen
Kanalküste, in einem Raum von 3 bis 4 Meilen zwischen Ambleuse und
Etaples versammelt, und war bereit, England anzugreifen. Dieses jedoch,
über das Vorhaben des Franzosen schon lange informiert, knüpfte neue
Intrigen auf dem Kontinent, und es gelang ihm, eine neue Koalition gegen
Napoleon zu organisieren. Eine österreichische Armee stellte sich an den
Grenzen Bayerns auf, was Napoleon dazu zwang, von seinem ursprünglichen
Vorhaben abzusehen. Schon am 26. August 1805 bekam die Armee den Befehl,
die Lager im Norden Frankreichs abzubrechen und in Richtung Straßburg zu
marschieren. Am 24.08.1805 hatte Colonel Baraguey d'Hillier die Mission
erhalten, in St. Omer vier Dragonerdivisionen zu Pferd und eine Division
Fußdragoner zu organisieren. Das, für uns interessante 19. Regiment
bildete mit dem 18. und 25. die zweite Brigade Laplanche der 4.
Division, unter dem Befehl von General Bourcier.
Die 4. Division Bourcier, bestehend aus dem 15., 17.18., 19. und 27.
Dragoner, enthielt 2 Brigaden, die Brigade Sahuc und, wie schon gesagt,
die Brigade Laplanche. Sie formte mit den 3 ersten Dragonerdivisionen
und der 2. Division der schweren Kavallerie, die Reservekavallerie,
unter dem Befehl von Murat.
Unser 19. Dragonerregiment bestand aus 3 Schwadronen. Pierre Wagener
gehörte der 2. Schwadron an. Ursprünglich zählte das Regiment 400
Dragoner und 426 Pferde. Es war geplant, 74 zusätzliche Tiere unterwegs
zu besorgen.
Verfolgen wir von nun an den Weg des Tetingers zum Teil mit der Route
der 4. Division, zum Teil mit dem 19. Dragonerregiment. Die 4. Division
verläßt St. Omer am 26.08.1805.
Marschroute vom 26.08.-1.10
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26.08. Cassel
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1.09. Mons
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27.08. Bailleul
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2.09. Binche
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28.08. Lille
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3.09. Charleroi
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30.08. Tournai
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4.09. Namur
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31.08. Ath
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Von Namur aus schwenkt die Division nach Süden und stößt am 6.09. nach
CHIMAY, wo sie das 19. Dragonerregiment aufnimmt, das sich von
LANDRECIES heranbewegt. Danach zieht man sich wieder auf die
ursprüngliche Route zurück und erreicht am 7.09. MARCHE.
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8.09. St. Hubert
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17.09. Saaralbe
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9.09. Neufchâteau
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18.09. Saarburg
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10.09. Arlon
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19.09. Saverne
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11.09. Luxemburg
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20.09. Molsheim
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13.09. Thionville
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23.09. Straßburg
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16.09. Sarrguemines
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Die Division überquert den Rhein in KEHL. Sie stößt nach Norden vor, dem
Lauf des Flusses Murg folgend, und erreicht SELZ, wo sie einen
Brückenbau über den Rhein überwacht. Ein Teil des 19. Dragoners wird nun
auf Fußdragoner umgestellt. Am 26.09. erreicht die Division DURLACH, von
wo sie wieder nach Süden beordert wird, um in der Gegend von KEHL, am
1.10. die Ankunft Napoleons zu überwachen.[56].Sie bewegt sich nach
OBERKIRCH und OFFENBURG. Zu dieser Zeit stehen die österreichischen
Armeen an der IIIer, die rechte Flanke in ULM, die linke in MEMMINGEN.
[53] Tulard: Dictionnaire [54] ibidem [55]
Sauzey: Historique du 19e régiment de dragons. [56] ibidem
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