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Die Vorteile der Wanderschäferei
Die Wanderschäferei bietet besondere Vorteile gegenüber der Koppelhaltung, bei
der die Schafe stationär auf einer umzäunten Weide bleiben, die dadurch
intensiv verbissen und stellenweise durch Abkoten stark aufgedüngt wird.
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Bei der Wanderschäferei hingegen zieht die Herde, vom
Schäfer und seinen Hunden gehütet, in einem kurzen Zeitraum über die
Flächen hinweg. Der Schäfer kann, je nach Empfindlichkeit des Standortes
und der Pflanzen- und Tierarten, beeinflussen, ob die Flächen intensiv
oder extensiv beweidet werden. Die Nacht verbringen die Tiere in Pferchen
ausserhalb der Trockenrasen.
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Da sie tagsüber fressen, also Biomasse aufnehmen, und
vor
allem während der Ruhephase abkoten, wird die Nährstoffarmut der
Trockenrasen erhalten, die ein sehr wichtiger Faktor für viele seltene
Tier-und
Pflanzenarten ist.
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Die meisten unserer Naturschutzgebiete liegen heute
isoliert in einer mehr
oder weniger intensiv besiedelten und genutzten Landschaft. Seltene Tiere
und Pfanzen in den Schutzbebieten haben dabei oft Schwierigkeiten, diese
Distanzen zu überbrücken und sich mit Artgenossen in anderen Gebieten
auszutauschen. Eine Wanderschafherde fördert die Ausbreitung und den
genetischen Austausch solcher Arten. Pflanzensamen verhaken sich im
Haarkleid oder werden an den Hufen oder sogar im Verdauungstrakt der
Schafe transportiert.
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Letzte Aktualisierung am 21. Dezember 2008
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