Aer Dir vir an den Minette
Französisch Französisch
Englisch Englisch

Empfang
Über uns
Übersicht
Tourismus
· Tourist Info
· Grubenmuseum
· Übersichtstafel
· Anfahrt
Geschichte
Literatur
Wissenschaften
Veranstaltungen
Service
Vereine
Kontakt
Links
> Empfang > Tourismus > Übersichtstafel > Lendges Kreuz
Lendgeskräiz

Das "Lendgeskräiz"

Das "Lendgeskräiz" befindet sich nahe dem Weg zum Schiessplatz in Rümelingen. Es stammt aus der Zeit der spanischen Herrschaft und kennzeichnet den Ort an dem die Öttinger Herren Gericht abhielten. Seinen Namen erhielt das Kreuz von der Örtlichkeit an der es sich befindet. Der Flurname "Auf der Lindgen" bezieht sich auf eine kleine Linde. Die Linde war der heilige Baum bei den Germanen, sie kennzeichnete den Ding oder die Thingstätte.

Die Herren von Öttingen hatten die Gerichtsbarkeit über Rümelingen vom Mittag des 7. Septembers bis zum Mittag des 9. Septembers. Sie durften hierbei alle Souveränitätsrechte ausüben. Sie durften also auch Todesurteile aussprechen und einen Galgen aufstellen. Die Urteile wurden alle beim "Lendgeskräiz" ausgesprochen und auf dem nahegelegenen Galgenberg ausgeführt. Der Galgenberg war so gelegen, dass die Rümelinger Herren von ihrem Schloss die Ausführung des Todesurteils beobachten konnten.

Das "Lendgeskräiz" trägt die gleichen Arabesken wie der grossherzogliche Palast in Luxemburg der von 1572-1573 errichtet wurde. Der Kayler Künstler Emile Kirscht hat das heute durch Vandalismus teilweise zerstörte "Lendgeskräiz" gemalt. Wir erkennen hier die verschwundenen Fresken.

Quelle: "Rümelinger Land und Leute" von Nicolas Charpentier
Wir bedanken uns bei Herrn Roger Becker und bei Frau Martha Haan-Duval für ihre wertvolle Mitarbeit.

Lendgeskräiz Gemälde von Emile Kirscht

© Emile Kirscht


Seitenanfang
Seitenanfang


Empfang  Über uns  Übersicht  Tourismus  Geschichte  Literatur  Wissenschaften  Veranstaltungen  Service  Vereine  Kontakt  Links 

Letzte Aktualisierung am 21. Dezember 2008