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Kulturzentrum "Schungfabrik"
Der Ursprung dieses Gebäudes geht bis in die Jahre 1912-13 zurück, als
Mathias Hubert beschloß eine Schuhfabrik zu erbauen. Die Schuhproduktion
stellte damals ein blühendes Geschäft dar. Schon 1917 mußte die Fabrik
vergrößert werden da mittlerweile mehr als 70 Leute beschäftigt waren.
Dieses Wachstum war bedingt durch die große Nachfrage für
Sicherheitsschuhe mit Stahlnasen. Trotzdem ist die Geschichte dieser
Fabrik nur ein halbes Jahrhundert lang. Eine Zurückgang der Nachfrage
hatte die Schließung der Fabrik im Jahre 1966 zur Folge. Nachdem das
Gebäude meherere Jahre als Lagerraum für eine Möbelfirma diente,
beschloß die Gemeinde das Gebäude zu erwerben. Zehn Jahre später, am 19.
Januar 1990, konnte das neue Kulturzentrum Schungfabrik eingeweiht
werden.
Somit wurde aus der alten Fabrik ein Treffpunkt für alle kulturell
aktiven Vereine der Gemeinde. Dank der verschiedenen Säle können fast
alle nur denkbaren kulturellen Aktiväten hier stattfinden. Die Fassade
des Gebäudes jedoch war weniger attraktiv. Erst kürzlich wurde die
Fassade komplett renoviert, und seitdem erstrahlt das Gebäude in vollem
Glanz. Besonderen Wert wurde auf die original Verzierungen und
Backstein-Fensterrahmen gelegt.
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